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Wappen der Gemeinde

Der Heraldiker H. Paulsson-Falkenhein, Mitbürger Frankenrieds, hatte in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Walter Knobloch bereits 1978 einen Wappenentwurf erarbeitet, der bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns Zustimmung fand. Am 7. Juni 1979 hatte der Gemeinderat die Annahme dieses Wappens beschlossen, da im bisherigen Wappen nur drei Ortsteile (Mauerstetten, Hausen und Steinholz) dargestellt wurden und man der Meinung war, dass der am 1. Mai 1978 hinzugekommene Ortsteil Frankenried im Wappen enthalten sein müsse.

Das Gemeindewappen weist lediglich in seinen Farben, auf die Existenz von Adelsgeschlechtern früherer Jahrhunderte, die in Frankenried, Hausen und Mauerstetten sesshaft waren, hin.

Die Bedeutung des Gemeindewapppens

"Über rotem Dreiberg in Blau eine silberne Mauer mit drei Zinnen; diese überdeckt von einer schwarzen Tanne, deren Stamm ein pfahlweise gestelltes goldenes Schwert aufliegt, das mit seinem Griff den Dreiberg überzieht".

Erläuterung:
Die gezinnte Mauer steht für den Ortsteil Mauerstetten und damit  für den Gemeindenamen, der auf römischen Siedlungsursprung schließen läßt. Der Dreiberg steht für den Ortsteil Hausen, dessen Siedlungsfläche in der neuen Gemeinde am stärksten durch das bergige Landschaftsbild geprägt wird. Aus dem bisherigen Gemeindewappen ist die Tanne entnommen, die für den Ortsteil Steinholz, dem Ortsteil mit einem hohen Anteil an Heimatvertriebenen, steht. Die Farbkombinationen von Tanne und Dreiberg bzw. Tanne und Schwert erinnern an die heraldischen Farben der Herkunftsgebiete Sudetenland (Schwarz/Rot) und Schlesien (Schwarz/Gold). Das Schwert weist auf den zahlreichen Ortsadel (Benzenau, Stotzingen etc.) hin, sowie auf die Malstätte und Grafschaftsdingstätte des Officium Buron in Frankenried.

Wenn auch in der offiziellen Wappenbeschreibung nicht beschrieben, so weisen die Farben auf eine reiche Geschichte unserer Gemeinde hin. So waren Rot/Silber die Farben der Herren von Kemnat; sie hatten im Mittelalter auch in Mauerstetten das Sagen, ebenfalls Rot/Silber sind die Farben des Hochstifts Augsburg, das vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts Herr über Frankenried war. Die Farbkombination Silber/Schwarz/Gold erinnert an die Herren von Benzenau, die vornehmlich im 15. Jahrhundert Herrschaftsrechte in Frankenried, Hausen und Mauerstetten ausübten.

Die Ortsteilwappen und ihre Beschreibung

Mauerstetten

In Rot, drei silberne Schwanenhäupter, darüber im Schildhaupt eine dreigezinnte silberne Mauer in Blau.
Die Mauer spricht für den Ortsnamen, wohl aus vorgermanischer Zeit. Das Geschlecht der von Ramschwag führte drei Schwanenhäupter im Siegel und hatte zeitweise die Ortsherrschaft inne. Silber/Blau sind die Farben des Klosters Irsee. Silber/Rot sind die Farben von Ramschwag.

Frankenried

In Blau, flankiert von zwei silbernen, goldgestielten Rodungshacken, ein silbernes Andreaskreuz, überdeckt von einem goldenen Schwert in Pfahlstellung mit aufrechter Spitze, dessen rote Blutrinne am Heft in einer germanischen Todesrune endet.
Silber/Blau sind die Farben der Gaugrafen von Ronsberg, deren Dienstmann Konrad von Frankenried bereits in vorheraldischer Zeit hier seinen Sitz hatte. Das Andreaskreuz spricht für den Kirchenpatron, die Rodungshacke für die Frankenrodung.

Hausen

Unter drei goldenen Bällen im schwarzen Schildhaupt ein roter Dreiberg in silbernen Feld über blauem Schildfuß, überdeckt von einer goldenen Leiste, aus der, das Blau überziehend, ein goldenes Lindenblatt abzweigt.
Einen schwarzen Schrägbalken mit drei goldenen Bällen in Silber führten die von Benzenau, die - wie in den Nachbardörfern auch - hier herrschten. Rot/Blau geteilt, die Farben des Reichsklosters Kempten, erinnern an den urkundlich erwähnten reichsstiftischen Grundbesitz im 10. Jahrhundert, ebenso das goldene Lindenblatt aus dem heraldisch bekannten Halsschmuck der hl. Hildegardis.

Steinholz

Über schwarz-rot-schwarz geteiltem Schildfuß in silbernem Feld eine grüne Tanne, deren rote Wurzeln blaue Steine umschlingen.
Die grüne Tanne mit den blauen Steinen spricht für den Namen Steinholz. Die Farben im Schildfuß entsprechen der Fahne der Sudetendeutschen Landsmannschaft und weisen auf die geschichtliche Herkunft bzw. Vergangenheit seiner ersten Siedler hin.


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