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Zum ersten Treffen des Arbeitskreises Umwelt/Energie/Verkehr im
Rahmen der Lokalen Agenda 21 trafen sich am 5. November sieben
interessierte BürgerInnen im Rathaus der Gemeinde.
Dieses diente dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Vorstellen der eigenen
Interessen und dem Festlegen der organisatorischen Rahmenbedingungen.
Ziel der Zusammenkunft war, gemeinsam Themenschwerpunkte heraus zu arbeiten,
die in den weiteren AK-Sitzungen näher bearbeitet werden sollen.
Aus den lockeren Gesprächen und Diskussionen zu Anfang, in denen
die zwiespältigen persönlichen Einstellungen zu Windkraftanlagen
und das in der Gemeinde geplante Hackschnitzel-Heizkraftwerk thematisiert
wurden, kristallisierte sich bereits als ein Oberthema für den
Arbeitskreis, das Feld 'Regenerative Energien', heraus.
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zu (1) Regenerative Energien:
- Herr Freichel merkte hierzu an, dass von der Gemeinde bereits
vor einigen Jahren im Rahmen der Lokalen Agenda 21 die kostenlose Energieberatung
eingeführt wurde. Leider, so Herr Freichel, wird dieses Angebot zur
Information über Energiesparen und umweltfreundliche Energien von den
BürgerInnen nur mäßig wahrgenommen.
- Im Bereich lokale Wärme- und Stromversorgung sollen im
weiteren eine Holzhackschnitzel-Feuerungsanlage (soll wohl bereits in der
Gemeinde in Vorbereitung sein, hier besteht Klärungsbedarf!) und eine
Photovoltaik-Anlage auf öffentlichen und gewerblichen Gebäudedächern
(könnte über eine Betreibergemeinschaft realisiert werden, z.B.
Lokale Agenda Marktoberdorf!) näher behandelt werden.
zu (2) Verkehrsleitende Maßnahmen:
- Verkehrsleitende Maßnahmen für die Hauptdurchgangsstraßen,
an denen zu den Stoßzeiten ein erhebliches Verkehrsaufkommen mit hohem
Gefährdungspotenzial herrscht, könnten hier angedacht werden.
- Als weiterer Punkt soll die Absicherung der Schulwege bearbeitet
werden (Hier soll geklärt werden, ob eine Vernetzung mit/Übergabe
an den Arbeitskreis "Mensch" sinnvoll ist - dieser hat sich den Ausbau des
Spazierwegenetzes als Aufgabe gesetzt!)
--> Hr. Kriehebauer nimmt Kontakt auf
zu (3) Energieeinsparung:
- In der Aufklärung der BürgerInnen sahen die Teilnehmer
ein großes Potenzial für die einzelnen Haushalte (Kostenreduzierung)
und den globalen Klimaschutz (weniger CO2-Ausstoß). Dazu stellte Herr
Freichel ein Formular vor, anhand dessen jeder Haushalt seinen eigenen monatlichen
Energie- und Wasserverbrauch kontrollieren kann. Dieses Formular
könnte mit der jährlichen Wasserrechnung jeden Haushalt erreichen!
- Der Landkreis Ostallgäu hat das sogenannte "fifty-fifty-Modell"
an Schulen und öffentlichen Einrichtungen ausgearbeitet. Dieses Programm
gibt Ratschläge zum Energiesparen in der jeweiligen Einrichtung und hilft
bei der Umsetzung. "fifty-fifty" bedeutet, dass am Jahresende die Hälfte
der finanziellen Einsparungen an die Akteure (z.B. Schulkinder) ausgeschüttet
wird. Dieses Programm könnte in der Grundschule Mauerstetten vorgestellt
werden.
--> Hr. Kriehebauer wird Kontakt mit einer Lehrkraft der Schule aufnehmen.
- Weiter wurde hier die sehr starke Nachtbeleuchtung im neuen
Gewerbegebiet Mauerstetten aufgegriffen. Dabei stellt sich die Frage, ob die
Beleuchtungsstärke reduziert werden kann. Durch Kommunikation mit den
Verantwortlichen der Betriebe könnte eine schnelle und unbürokratische
Lösung herbei geführt werden.
--> Hr. Kriehebauer wird mit Herr Bürgermeister Müller
sprechen, ob dieser, da er gute Kontakte zu den Unternehmen hat, das Anliegen
bei den Betrieben (v.a. V-Markt) vorbringen möchte.
zu (4) Verlärmung:
- Unter dem Thema allgemeine Verlärmung versteht man die
stete Zunahme der Umgebungsgeräusche (aus Verkehr/Gewerbe/Freizeit).
Dies könnte in Zukunft ein immer stärkerer Faktor für das
Wohlbefinden der Bevölkerung werden.
- Folgende Beispiele wurden angeführt: B 12 (Verkehr),
Kart-Halle (Gewerbe), "wilde" Modellflugzeuge (Freizeit)
zu (5) Mobilfunk:
- Hier soll die aktuelle Situation in der Gemeinde erfasst und
mögliches Konfliktpotenzial erkannt werden.
- Ziel könnte ein Verfahrens- und Kommunikationsmodell
sein, das im Konfliktfall (bei Aufstellung von Sendeantennen) eine einvernehmliche
Lösung herbeiführen könnte.
zu (6) Hunde:
- Dieses Themenfeld bezieht sich zum einen auf frei laufende
Hunde, die bei vielen BürgerInnen eine gewisse Unsicherheit hervorrufen.
Zum anderen wäre das Problem der allgemeinen Verunreinigung von Umwelt,
Wegen und landwirtschaftlicher Nutzfläche anzugehen.
- Hier ist zu klären, ob dieses Thema auch im AK Natur
und Landwirtschaft aufgegriffen wurde.
--> Abklärung mit Frau Hanslmeier
Alle Themenbereiche bleiben weiterhin für neue Punkte und
Ergänzungen offen!
Sonstiges:
Herr Freichel stellte fest, dass - soweit im Arbeitskreis bekannt - bisher
noch keine Überlegungen für ein Emblem für die Lokale Agenda
21 Mauerstetten angestellt worden sind. Er schlug vor, ein solches Kennzeichen
durch die Kinder der Grundschule (Wettbewerb) entwerfen zu lassen.
--> Hr. Kriehebauer klärt diesen Punkt mit Bgm. Müller.
Organisatorisches:
Der Arbeitskreis beschloss, sich einmal monatlich zu treffen. Als Termin
für das zweite Treffen wurde festgelegt: Dienstag, 03. Dezember 2002,
um 20.00 Uhr im Rathaus.
Am nächsten Treffen sollte, wenn möglich, auch ein Gemeinderatsmitglied
teilnehmen, da zu etlichen Punkten offizielle Informationen oder Einblicke
in Pläne o.ä. fehlten.
--> Hr. Kriehebauer wird mit Herrn Bgm. Müller sprechen.
Thomas Kriehebauer, 10.11.2002
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